Über Kork

Der Naturkork wird aus der Rinde der Korkeiche gewonnen und ist aufgrund der optimalen Anbaubedingungen im Mittelmeerraum verbreitet. Ausgiebige Regenfälle, kurze Dürrezeiten, milder Winter und fruchtbarer Boden liegen dem Gedeihen der Korkeichwälder zugrunde. Der Kork bildet die obere Gewebe in der immergrünen Korkeiche Quercus Suber, die nur in bestimmten Gebieten im westlichem Mittelmeerraum vorkommt, d.h. Nordafrika, Südfrankreich, Italien, Spanien und Portugal. Die Korkeiche bedeckt weltweit insgesamt eine Fläche von 2,5 Mio. ha. Der größte Anteil an Korkwäldern hinsichtlich der bedeckten Fläche befindet sich in Portugal, wo in den letzten Jahren die Brachflächen systematisch durch die Anbaufelder für Korkeiche ersetzt werden.

Portugal ist Heimatland der Korkeiche und Produktionsvolumen von Kork dort deckt mehr als die Hälfte der weltweiten Korkproduktion ab. Die Korkernten finden nach den jahrelang entwickelten Methoden statt. Die Korkrinde wird nur durch sehr erfahrene Fachleute abgeschält. Diese Tätigkeit darf nur mit Sorgfalt unter optimalen Wetterbedingungen durchgeführt werden. Kork ist undurchlässig für Wasser und Luft. Dementsprechend ist der Baum gegen Wasserverlust, Einwirkung der Bakterien bzw. Mikroben, Temperaturschwankungen und Brandfälle, die in seinem Verbreitungsgebiet oft vorkommen, gewappnet.